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United in Humanity Project // reBuild reRow

Im Rahmen des United in Humanity Projekts und nur dank eurer Hilfe konnten wir in dieser Woche eine Spende an reBuild reRow tätigen. Damit unterstützen wir den Wiederaufbau eines Ruder-Trainingszentrums in Beirut, welches durch die dortige verheerende Explosion im letzten Sommer vollkommen zerstört wurde. Mit-Initiatorin des Projekts ist Farah Jaroudi, eine Kommilitonin unseres Kollegen Dominik. Gemeinsam mit anderen Athlet*innen und Mitgliedern der ansässigen Ruderclubs hat sie reBuild reRow ins Leben gerufen, um das Trainingszentrum schnellstmöglich wieder aufzubauen.
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Ryzon, Journey, UIH, reBuild reRow
Durch die riesige Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut im vergangenen August wurde neben vielen anderen Gebäuden auch das Trainingszentrum des libanesischen Ruderverbandes komplett zerstört. Dieses liegt nur etwa 200 Meter vom Explosionsort entfernt und war der Kraft der Detonation direkt ausgesetzt. Glücklicherweise war zum Zeitpunkt der Explosion niemand vor Ort.
Es ist das einzige aktive Ruder-Trainingszentrum im Libanon und hat somit eine große Bedeutung für den libanesischen Rudersport. Vor der Explosion trainierten dort 30 bis 40 Athlet*innen im Alter von 18 bis 40 Jahren aus acht verschiedenen Clubs. Viele von ihnen arbeiten zudem ehrenamtlich für den libanesischen Ruderverband und waren vor der Detonation auf dem besten Wege, den Rudersport im Libanon populärer zu machen und auf ein neues Leistungsniveau zu heben. Darüber hinaus hat das Trainingszentrum eine große Bedeutung für die psychische Gesundheit der Athlet*innen und Clubmitglieder und ist ein wichtiger sozialer Treffpunkt.

"Just like most people, sports is what we do after a long hard day of work and stress and where we go to blow up some steam. And as Lebanon has been going through very difficult times, it was the place where people go, enjoy their time, meet with their teammates and disconnect for a couple of hours. Our motivation is our athletes, they are heartbroken, and the idea of not being able to row is frustrating."
- Farah Jaroudi

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Schritt für Schritt

Aus diesem Grund ist das Team aus Ehrenamtlichen nach der Katastrophe und dem großen Schock nun hochmotiviert, das Trainingszentrum so schnell wie möglich wieder aufzubauen und nutzbar zu machen. Hierfür wurde ein Drei-Stufen-Plan entwickelt.
Die erste Phase ist gerade abgeschlossen und bestand darin, noch intakte Materialien und Ausrüstung zu bergen und dann den restlichen Schutt zu beseitigen. Dies war eine extrem emotionale Angelegenheit für die Helfer*innen: “We all felt overwhelmed. It was not easy seeing the boats that we used to train with cut to pieces. But it was a motivation to keep moving forward, get back on our feet, and hopefully be able to go back on the water soon”, so Farah.

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Im nächsten Schritt (“ReBuild”) stehen nun die Planung und der Bau des neuen Trainingszentrums an, ehe im Anschluss Trainingsgeräte und -materialien angeschafft werden, damit die Athlet*innen endlich zurück auf’s Wasser können (“ReRow”). Die Gesamtkosten werden sich schätzungsweise auf etwa 200.000 Euro belaufen.
Farah hofft, dass sie und die anderen bald wieder ihrer großen Leidenschaft nachgehen können. Denn für sie ist Sport weitaus mehr als körperliche Leistung: “It creates a healthy lifestyle, it teaches us companionship, support, love, sportsmanship, peace, fair play, companionship, challenge embrace and accepting losing and winning, being happy for our colleague's achievements, helping each other, and growing together. For me, the sports world is the translation of the world peace that we all dream of. The love for this sport is a great motivation to keep going.”
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Bis es soweit ist, gibt es noch viel zu tun und es wird noch lange dauern, bis Beirut sich von der großen Katastrophe erholt haben wird. Mit unserer Spende über 1.500 Euro möchten wir zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen, dass die Sportler*innen durch das Rudern möglichst bald wieder ein Stück Normalität zurückbekommen.

Weiterführende Informationen und Spendenmöglichkeiten zum reBuild reRow Projekt gibt es hier.

Bilder: Lebanese Rowing Federation